Kunstwerke

Marc Chagall (1887-1985) malte im Auftrag der Stadt für das Foyer des neuen Theatergebäudes das Gemälde Commedia dell’Arte . Es hing gemeinsam mit 14 Skizzen zum Gemälde bis 2004 im dafür vorgesehenen Chagallsaal, der gleichzeitig als Verbindungsraum des Opern- und Schauspielfoyers dient. Für Restaurierungsarbeiten und für andere Ausstellungszwecke wurde es in das Ikonenmuseum ausgelagert. Am 25.09.2008 ist das Gemälde wieder an seinen angestammten Ort (allerdings ohne die Original-Skizzen, mittlerweile hängen Reproduktionen der Skizzen in den Vitrinen) zurückgekehrt. Das Gemälde gehört der Adolf und Luisa Haeuser Stiftung.

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Unter der Decke und über die gesamte Länge des Glasfoyers hängen die Goldwolken des ungarischen Künstlers Zoltán Kemény (1907-1965). Zu seinem Werk äußerte sich der Künstler wie folgt: „Diese Deckenplastik soll explosiv wirken. Sie soll die Fantasie der Besucher anregen und sie soll sie in die Welt des Theaters führen, sie verzaubern, als wenn sie Wolken am Himmel betrachten“.

Wenig bekannt ist, dass die Städtischen Bühnen auch eine Skulptur des international bekannten britischen Bildhauers Henry Moore (1898-1986) besitzen. Die 1,62 m hohe Bronzefigur mit Namen Standing Figure: Knife Edge entstand im Jahre 1961 und wurde ebenso wie der Chagall und die Wolken aus Anlass der Errichtung des neuen Theatergebäudes angeschafft. Weitere Abgüsse der Bronzeskulptur stehen im Grugapark in Essen und auf dem Stephens Green in Dublin.

Die lebensgroße Skulptur stellt eine abstrahierte menschliche Figur dar. Sie wirkt wie eine Frauenfigur mit einem langen Kleid, die ihre Arme ausbreitet. Moore ist einer der bedeutendsten englischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Sein Einfluss auf die Bildhauerkunst seiner Zeit ist vergleichbar mit Auguste Rodin, Alberto Giacometti und Wilhelm Lehmbruck.

Der Patronatsverein hat zum 70. Geburtstag des Schriftstellers und Dramatikers Bert Brecht den Städtischen Bühnen eine Bronzebüste gestiftet. Die 1960 von Gustav Seitz geschaffene Bronze wurde am 10.02.1968 enthüllt. Eine Metalltafel an der Wand informiert über die Brecht-Werke, die in den Jahren 1951-1968 im Haus inszeniert wurden.